„Bedrohungsmanagement“ an und für Hochschulen: Bestandsaufnahme, Erfahrungen, Strategien

Situationsanalysen und Präventionsmechanismen sowie Grundzüge für entsprechende Hilfestellungen inklusive die Arbeitsweise speziell eingerichteter Stellen an den Hochschulen sind Interessensgegenstand dieser Tagung.

Es sprechen Expertinnen und Experten von Hochschulinstitutionen, von Sicherheitsbehörden sowie aus dem Bereich des Verwaltungs- und Strafrechts.

Wann
11.06.19
09:30 - 16:00
Wo
Universität für Bodenkultur Wien, Festsaal, 3. Stock
Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien
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Veranstaltungsprogramm

  • 09:30

    Registrierung, Begrüßungsgetränke

  • 10:00

    Begrüßungen und Eröffnung

    Moderation: Dr. Josef LEIDENFROST, Leiter der Ombudsstelle für Studierende (im BMBWF), Wien

    Univ.-Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in Sabine BAUMGARTNER –Vizerektorin für Lehre, Universität für Bodenkultur Wien, Wien

    SC Mag. Elmar PICHL – Sektionschef im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), Wien

    Mag.a KEBER-HÖBAUS, Leiterin der Studienservices an der Universität für Bodenkultur Wien, Wien / Dr. Josef LEIDENFROST, Leiter der Ombudsstelle für Studierende (im BMBWF)

  • 10:15

    Hauptreferate Teil 1: GENERELLE ÜBERLEGUNGEN (mit jeweils anschließender Diskussionsmöglichkeit)

    Gruppeninspektor Michael SONVILLA, Teamleiter Bedrohungsmanagement und Gefahrenanalyse, Landespolizeidirektion Wien, Wien: Bedrohungsmanagement aus Sicht der Polizei

    Mag. Wolfgang MARX, Kriminalpsychologe, Klinischer Psychologe, Anton Proksch-Institut Wien: Blinde Wut und eiskalte Rache: Affektive und zielgerichtete Gewalt aus kriminalpsychologischer Perspektive

    Mag. Dipl.-Ing. Bernhard FUTTER, Fachexperte für Krisen- und Katastrophenschutz-management im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wien: Hochschulisches Krisenmanagement: Aber wie?

  • 12:00

    12:00h (bis 12:30h) Mittagsimbiss

  • 12:30

    Hauptreferate Teil 2: BEISPIELE (mit jeweils anschließender Diskussionsmöglichkeit)

     

    MMag. Dr. Stefan HUBER, LL.M., CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati Rechtsanwälte GmbH, Wienund Fachhochschulen: Verbale und physische Gewalt an Hochschulen: Rechtliche Regelungen an Universitäten

    Josef SCHEIBENPFLUG, Sicherheits-/ Securitymanager, Abteilung Infrastrukturelles Facility Management an der Universität Wien, Wien: Das Bedrohungsmanagement an der Universität Wien: Initiative, Implementierung

    Adrian MEIER, Sektionsleiter Security bei der Abteilung Sicherheit, Gesundheit und Umwelt, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Zürich, Schweiz: Das Bedrohungsmanagement an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich: Ein Erfahrungsbericht

     

  • 14:30

     

    parallele Arbeitskreise

    Arbeitskreis A: Entsprechende Regelungen in Satzungen / Ausbildungsverträgen / Hausordnungen / Richtlinien wie formulieren

    Arbeitskreis B: Wie im Ernstfall verhalten? – Empfehlungen für die Alltagspraxis

     

Über diese Tagung

Gewalttaten an oder aber auch „nur“ Verbaldrohungen gegen Angehörige (elektronisch oder analog) von Hochschulinstitutionen im Verwaltungs-, Lehr-, Prüfungs-, Service- und Studienbetrieb sind ein immer häufiger auftretendes Phänomen im Hochschulalltag. Für den Bereich der öffentlichen Universitäten gibt es mittlerweile die gesetzliche Handhabe, Studierende bei dauernder oder schwerwiegender Gefährdung von Hochschulangehörigen oder Dritten bescheidmäßig vom Studium auszuschließen. Fachhochschulen und Privatuniversitäten haben die Möglichkeit, in deren Ausbildungsverträgen Bestimmungen zur Vertragsbeendigung bei ungebührlichen Verhalten zu determinieren.

Zielgruppen

Studien-/Prüfungs-/Zulassungs-/Rechtsabteilungen, Vizerektorate, Stabsstellen, Konfliktmanagement-Stellen, Studierendensekretariate, Studiengangsleitungen, Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft, hochschulische Interessensvertretungen

 

Die für die Organisation der Veranstaltung notwendigen personenbezogenen Daten werden maschinell verarbeitet und gespeichert. Ebenso werden Fotos und Videos bei der Veranstaltung gemacht, die für Medienzwecke verwendet werden. Mit der Anmeldung erklären Sie hierzu Ihr Einverständnis.