Sexualität(en) und Geschlechts-
identität(en) im Hochschulraum

Sexualität(en) und Geschlechtsidentität(en) im österreichischen Hochschulraum: Zwischen Alltag und Tabu

Bei dieser Tagung sollen einerseits bestehende sowie gewünschte gesetzliche respektive institutionelle Regelungen zu geschlechtlichen Identitäten, Diversitäten und tatsächlicher bzw. gewünschter Inklusion, andererseits Grundsätzliches inklusive Beratungs- und Vermittlungsstellen bzw. -gremien, Interventionsmechanismen und -instrumente erörtert werden. Des weiteren sollen Fragen des Verhältnisses Täter/innen – Opfer sowie eine mögliche Rollenumkehr diskutiert werden.

 

Informationen zur Anmeldung folgen demnächst

Wann
04.06.18
09:00-16:30
Wo
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Fanny Hensel-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien
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Über diese Tagung

Mit der seit den späten 1960er Jahren (1968!) veränderten gesamtgesellschaftlichen Sexualmoral stellen sexuelle Selbstbestimmung und sexuelle Identität(en) in den 2010er Jahren einen wesentlichen Bestandteil in menschlichen Interaktionen dar. Durch zunehmende massen- und sozial-mediale Thematisierung sexueller Orientierungen und Beziehungsformen ist Sexualität alltagspräsent. Im Kontext sexueller Belästigungen treten (nicht nur aber auch) on-line öffentliche Abhandlungen teilweise nur partiell anonyme Sachverhaltsdarstellungen (recte: Anschuldigungen) auch im hochschulischen Zusammenleben auf.

Bei dieser Tagung sollen einerseits bestehende gesetzliche respektive institutionelle Regelungen für und an Hochschulen zu geschlechtlichen Identitäten, Diversitäten und tatsächlicher bzw. gewünschter Inklusion, andererseits Grundsätzliches inklusive hochschulischer Beratungs- und Vermittlungsstellen bzw. -gremien, Interventionsmechanismen sowie -instrumente erörtert werden, des Weiteren disziplinar- und dienstrechtliche Fragen zu Täter/innen – Opfer-Verhältnissen sowie mögliche Rollenumkehrungen.

In zwei parallelen Arbeitskreisen werden die Themen Inter*, Trans* und Non-Binary: Wie richtig „verwalten“? sowie Sexuelle und geschlechtsbezogene Belästigung und was dagegen wie tun? behandelt. Danach sollen Zukunftsempfehlungen auch und vor allem zu notwendig erscheinenden Gesetzes-Änderungen erstellt werden.