European Network of Research Integrity Offices

ENRIO wurde 2007/2008 kurz nach der First World Conference on Research Integrity in Lissabon, Portugal als informelles Netzwerk gegründet. Heute sind Repräsentanten aus 22 europäischen Ländern Mitglied. Mitglieder können Vertreter folgender Organisationen sein:

  1. Organisationen verantwortlich für die Untersuchung von vermeintlichen Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens und/oder die Aufsicht solcher Untersuchungen
  2. Organisationen und Agenturen, die wissenschaftliche Forschung fördern, in Ländern, in denen es keine Organisationen wie unter a. beschrieben gibt
  3. Akademien oder andere Gesellschaften/Vereinigungen mit einem speziellen Interesse, wissenschaftliche Integrität zu fördern; z.B. durch Trainingsangebote und/oder Etablierung von Regeln oder Strukturen für Untersuchungen wissenschaftlichen Fehlverhaltens
  4. Andere relevante Organisationen, die die Ziele ENRIOs unterstützen aber nicht unter a bis c enthalten sind.

ENRIOs Ziele sind es, Bewusstsein für wissenschaftliche Integrität zu schaffen, Trainingsangebote zu fördern und Wissen und Erfahrungen zu teilen, was Untersuchungen wissenschaftlichen Fehlverhaltens angeht. Das Netzwerk unterstützt vor allem Initiativen in Ländern, die noch keine nationale Struktur zur wissenschaftlichen Integrität haben, um diese aufzubauen.

 

Kontakt für Rückfragen

Dr. Nicole Föger

Chair of European Network of Research Integrity Offices

chair@enrio.eu
www.enrio.eu

ENOHE wurde 2003 im Rahmen einer Fachtagung von Hochschulombudsleuten an der Universität Amsterdam als informelles Netzwerk gegründet. Heute gibt es rund 100 Mitglieder aus vier Kontinenten, mit Schwerpunkt auf Europa. Die Hauptaktivitäten des Netzwerkes sind Jahrestagungen (bisher zwölf, zuletzt 2015 in Innsbruck, 2017 in Straßburg), dazugehörende Publikationen sowie die Webpage http://www.enohe.net/.

Hauptziele von ENOHE sind:

  • der Austausch über Arbeitsmethoden und berufliche Erfahrungen im Hochschulombudswesen,
  • der Ausbau von vorhandenen Kenntnissen und benötigten Fähigkeiten sowie
  • gemachten praktischen Erfahrungen.

Dazu sollen auch die sogenannten „Occasional Papers“ beitragen, in denen Fachbeiträge zu einschlägigen Themen in den Bereichen Hochschulombudswesen, Beschwerde- und Beziehungsmanagement aus der Sicht europäischer und internationaler Expertinnen und Experten veröffentlicht werden. Das Netzwerk steht auch für Institutionen zur Verfügung, die dabei sind oder sich überlegen, Ombudsstellen einzurichten.

 

Kontakt für Rückfragen

Dr. Josef LEIDENFROST, MA (Mediation)

ENOHE convenor

josef.leidenfrost@bmwfw.gv.at
www.enohe.net